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European CodeWeek 2014: Über „The Art of Coding“ und Programmieren als neue Kulturtechnik

Im Oktober bekommt Computer-Programmieren bei der European Code Week 2014 eine breite Bühne; Vorstellung erster konkreter österreichischer Veranstaltungen im Rahmen der IMAGINE14 am 4. Juni.

Vom 11. bis zum 17. Oktober dieses Jahres wird die EU CodeWeek (Hashtag #CodeEU) Europa eine Woche lang zu einem weltweiten Programmier-Brennpunkt machen. Die CodeWeek-Events werden an Schulen und Bildungseinrichtungen, Unternehmen und privaten Initiativen stattfinden. Mit der Programmier-App „Catrobat“, „Code 14 -Programmierworkshop für Kinder“ und „Schule der Zukunft“ präsentiert Meral Akin-Hecke bei der IMAGINE14, der Konferenz für österreichische IKT Forschungs-Spitzenleistungen am 4. Juni 2014 (Infos und Anmeldung unter https://www.ffg.at/Imagine14), drei erste heimische Highlights der herbstlichen Coding-Veranstaltungsreihe. Akin-Hecke ist Österreich-Ambassadorin für Digitale Medienkompetenz im Auftrag von EU-Kommissarin Kroes und CodeWeek Austria-Organisatorin.

Die Ideengeber „Young Advisors“, eine Beratergruppe der EU-Kommissarin für Digitale Agenda Neelie Kroes und „Erfinder“ der CodeWeek, haben sich zum Ziel gesetzt, das „Coding“, also das Programmieren von Computern, in einer Vielzahl von Veranstaltungen an Interessierte jeder Altersgruppe und jedes Wissensstandes zu bringen. Über 10.000 Teilnehmer in 300 Veranstaltungen in 26 Ländern waren es 2013 – 3.000 Veranstaltungen sollen es in diesem Jahr europaweit werden. In Österreich alleine sind 2014 mehr als 50 Events geplant.

Coding – wichtig für den Wirtschaftsstandort Europa

Obwohl Computer aus Gesellschaft und Wirtschaft nicht wegzudenken sind, bleibt die Kunst des „Codens“, also des Schreibens von Software für die Rechner, einer vergleichsweise kleinen Gruppe von Menschen vorbehalten. Europa gerät im Vergleich zu den USA oder Asien immer mehr ins Hintertreffen – eine Gefahr auch für den Wirtschaftsstandort Europa im globalen Wettbewerb.

Europa: 900.000 Programmierer fehlen

„Obwohl wir in Teilen Europas extrem hohe Jugendarbeitslosigkeit haben, fehlen der europäischen IKT-Industrie 2015 bis zu 900.000 Programmierer“, erklärt Meral Akin-Hecke, Initiatorin der Austrian CodeWeek. Hier müsse man dringend gegensteuern. Die Veranstaltungen der CodeWeek vermitteln nicht nur konkretes Programmier-Wissen, sondern schärfen vor allem auch den Blick darauf, dass Coding auf dem Weg zur Kulturtechnik sei, dieses Verständnis aber noch nicht in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft angekommen sei.

Das Coden lediglich auf die Wirtschaftsleistung zu reduzieren, greife aber zu kurz, so Akin-Hecke weiter: „Wir wollen mit der CodeWeek Organisationen, Individuen und Gruppen aktivieren und zusammenbringen, die lernwilligen Menschen den Spaß am Coden vermitteln können. Laut Umfragen wollen bis zu 50 Prozent der Menschen wissen, wie man einen Computer nicht nur bedient, sondern ihn auch programmiert. Allerdings fehlt die Infrastruktur für die adäquate Vermittlung dieses Wissens in Europa noch.“

Mehr Infos über die EU CodeWeek 2014:
European Codeweek 11.-17. Oktober 2014
Europecodes@gmail.com
http://codeweek.eu/
https://twitter.com/CodeWeekEU

Austrian CodeWeek
@CodeWeekAT
codeweekAT@gmail.com

Alle CodeWeek-Events auf einen Blick:
http://events.codeweek.eu/

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